Hallo Michael,
...Frage: der Installer eignet sich doch auch dazu ,,normal" auf vorbereitete Partition zu installieren? Nicht, dass man nur wegen fluxflux Windows booten muß.
Das kommt darauf an, was Du als normal definierst...

Man könnte dieses Elaborat auch als 'Layer-8-Installer' bezeichnen. Da im Rahmen meines Kundenprojektes auf mehreren Rechnern ein proprietärer Datenbank-Client (noch) zwingende Voraussetzung ist, müssen wir den Weg über den Windows-Bootloader gehen, um auf diesen Rechnern Windows automatisch als Standard-Starteintrag setzen zu können.
Ebenfalls nur so habe ich die Möglichkeit, einen normalen Benutzer (mit eingeschränkten Rechten) per Windows-Richtlinie in die Lage zu versetzen, FluxFlux-SL-Live zu installieren.
Desweiteren erschließe ich uns weiterhin die Möglichkeit, FFSL auch per RIS (Remote-Installations-Service) verteilen zu können.
In der Endausbaustufe des Kundenprojektes reden wir von potentiell mehr als 80 Clients, welche teilweise per VPN mit der Zentrale verbunden sind. Auch hier gibt es noch kein vernünftiges Linux-Pendant zu den proprietären Windows-PPTP-Clients.
Außerdem möchte ich flux und mir auch die Nutzer 'erschließen', welche Linux nutzen aber dafür nicht ihre Festplatte neu partitionieren möchten.
Du mußt Windows nicht starten, um FFSL zu nutzen - FFSL nutzt nur die Windows-Startpartition. Letztlich habe ich nur den bisherigen Weg (Grub-Installation unter Linux und Einbindung der Windows-Partitionen) umgekehrt.
Gruß, Quax