Um auch Benutzern von FAT32-USB-Medien die Möglichkeit zu geben, Änderungen an der Live-Umgebung ZUVERLÄSSIG zu speichern, benutzen wir die lange vernachlässigte XFS-Loop Funktion von Slax.
Der Ablauf ist folgendermaßen:
1. Im Ordner /save der ISO befinden sich 5 Dateien (save64.zip, save128.zip, save256.zip, save512.zip, save1024.zip).
2. Diese Dateien bestehen aus leeren, XFS-formatierten Loop-Dateien.
3. Die Zahl hinter save entspricht der Größe der entpackten Datei in MB.
4. Um die Änderungen der Live-Umgebung dort hinein zu speichern, bitte folgendermaßen vorgehen:
- Entpacken der gewünschten Datei in das Root-Verzeichnis des (USB-)Mediums - also auf die gleiche Ebene, wie
die Ordner /boot und /fluxflux.
- An die Kernel-Zeile in /boot/ffsl.cfg den Eintrag changes=savechanges.xfs anhängen.
- Beim Start des Systems wird diese Datei per Loop eingehängt und die Änderungen werden darauf umgeleitet.
- Aus Erfahrung wird die Benutzung von 256MB (also save256.zip) empfohlen.
- Sollte ein System einmal nicht starten, so braucht man nur beim Erscheinen des Bootmenüs 'TAB' zu drücken
und den Eintrag 'changes=savechanges.xfs' zu löschen - Das System startet dann im Originalzustand.
- Im laufenden System kann man dann diese Datei mit 'mount -o loop savechanges.xfs /mnt/[anzulegender_Ordner]'
einhängen und die darin gespeicherten Fehler korrigieren.
5. Der große Vorteil der Benutzung eines virtuellen Linux-Dateisystems liegt darin, dass die Einschränkungen und
Fehler von FAT(32)-formatierten Medien hier nicht mehr zum Tragen kommen.
Wichtig: Dieser Weg ist der einzige, offiziell unterstützte, Weg!
Andere Wege funktionieren zwar, es hat sich aber herausgestellt, daß Alles in Allem
keiner in so vielen Anwendungsfällen zuverlässig funktioniert, wie der oben beschriebene.